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Genetische Morphe · Einfach rezessiv

Zero
Bartagame

Eine zeichnungslose rezessive Morphe mit gleichmäßigen Silber-, Grau-, Anthrazit- oder fast weißen Farbtönen.

ZeichnungslosGrau bis silberweißGleichmäßige FärbungNormale KörperformEinfach rezessiv
Zero Bartagame

Kurzüberblick

MerkmalFehlende Körperzeichnung
VererbungEinfach rezessiv
FarbenSilber, Grau, Anthrazit, Weiß
SchuppenStandard, sofern nicht kombiniert
AugenGewöhnlich pigmentiert
PflegeWie bei anderen Bartagamen

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Überblick

Zero ist eine etablierte zeichnungslose Morphe von Pogona vitticeps. Typische Rückenbänder, Flecken und Schwanzringe fehlen weitgehend, sodass der Körper sehr gleichmäßig wirkt. Der Name beschreibt die fehlende Zeichnung und nicht zwingend eine rein weiße Farbe. Zero-Tiere können silbern, hellgrau, anthrazit, cremeweiß oder fast schwarz erscheinen.

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Körperfarbe und fehlende Zeichnung

Das wichtigste Erscheinungsbild ist eine ruhige, weitgehend einheitliche Körperfläche ohne die typische Wildtyp-Zeichnung. Farbton und Helligkeit variieren erheblich zwischen Linien und einzelnen Tieren. Temperatur, Stress, Häutung und Beleuchtung können den Körper zeitweise heller oder dunkler wirken lassen, ohne die genetische Eigenschaft zu verändern.

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Kopf, Augen und Bart

Der Kopf besitzt die gewöhnliche dreieckige Form und normale Bartschuppen. Auch auf Kopf und Gesicht sind typische Muster stark reduziert oder fehlen. Zero allein erzeugt keine vollständig schwarzen Augen und keine klaren Krallen; solche Merkmale können auf zusätzliche Gene wie Translucent oder Hypo hinweisen. Der Bart kann sich trotz zeichnungsloser Grundfärbung bei Verhalten oder Stress verdunkeln.

Zero – Kopf, Augen und Bart

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Zeichnungslosigkeit – das Hauptmerkmal

Ein visuelles Zero zeigt keine klaren Rückenbänder, seitlichen Flecken oder regelmäßigen Schwanzringe. Die gleichmäßige Wirkung sollte über Kopf, Rumpf, Beine und Schwanz hinweg beurteilt werden. Sehr schwache Schatten, Häutungskanten oder vorübergehende Farbunterschiede sind nicht automatisch eine echte Zeichnung. Fotos bei neutralem Licht und bekannte Abstammung helfen bei der sicheren Einstufung.

Zero – Zeichnungslosigkeit – das Hauptmerkmal

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Aussehen von Jungtieren

Zero-Jungtiere sind meist schon nach dem Schlupf deutlich zeichnungslos. Sie können heller oder dunkler als ihre spätere Erwachsenenfärbung erscheinen und verändern sich über zahlreiche Häutungen. Bei jungen Tieren sollte besonders sorgfältig zwischen echter Zeichnung, Hautfalten, Häutungsbereichen und Schatten unterschieden werden. Körperbau und Wachstum werden durch Zero selbst nicht verändert.

Zero – Aussehen von Jungtieren

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Aussehen erwachsener Tiere

Erwachsene Zeros reichen von blassem Silber und kühlem Grau bis zu kräftigem Anthrazit. Einige Linien wurden über Generationen auf sehr helle oder sehr dunkle Tiere selektiert. Die fehlende Zeichnung bleibt das entscheidende Kennzeichen, nicht der exakte Farbton. Geschlecht, Alter, Temperatur und Stimmung können die wahrgenommene Intensität beeinflussen.

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Schrittweise Identifikation

Betrachte Rücken, Flanken und Schwanz bei gleichmäßigem neutralem Licht. Suche nach regelmäßigen Bändern, Flecken oder Ringen und unterscheide diese von Schatten und Häutungsrändern. Prüfe Krallen, Augen und Schuppenstruktur separat, weil Hypo, Translucent und Leatherback andere Eigenschaften darstellen. Dokumentierte Elterntiere sind besonders wichtig, wenn das Tier zwischen Zero und Witblits eingeordnet werden soll.

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Vererbung

Zero gilt als einfach rezessives Merkmal. Ein visuelles Zero besitzt zwei Zero-Allele, eines von jedem Elternteil. Ein Tier mit nur einer Kopie ist het Zero und sieht üblicherweise nicht wie ein Zero aus. Träger können nicht am Aussehen erkannt werden; der Status muss durch zuverlässige Abstammung, geeignete Tests oder nachvollziehbare Zuchtergebnisse belegt werden.

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Wahrscheinlichkeiten bei Verpaarungen

Zero × Zero ergibt erwartungsgemäß 100 % visuelle Zero-Nachkommen. Zero × bestätigtes Normal ergibt 100 % het Zero und keine visuellen Zeros. Zero × het Zero ergibt statistisch etwa 50 % visuell und 50 % het. Het × het ergibt pro Ei etwa 25 % visuell, 50 % het und 25 % Nichtträger. Diese Werte sind Wahrscheinlichkeiten, keine Garantie pro Gelege.

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Zero und Witblits

Zero und Witblits sind zwei getrennte rezessive, zeichnungslose Morphen. Zeros werden häufig mit kühlen Silber-, Grau- und Anthrazittönen verbunden, während Witblits eher warme Beige-, Sand- und Erdtöne zeigt. Farbe allein ist jedoch kein sicherer genetischer Test. Tiere aus kombinierten Zero-Witblits-Linien werden manchmal als Wero bezeichnet; korrekte Angaben benötigen dokumentierte Abstammung.

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Pflege und mögliche Lichtempfindlichkeit

Zero benötigt grundsätzlich dieselbe hochwertige Haltung wie andere Bartagamen: ausreichend Platz, korrekt gemessene Temperaturen, intensives sichtbares Licht und eine hochwertige lineare UVB-Röhre mit Expositionsgradient. Sehr helle Tiere sollten Rückzugsmöglichkeiten besitzen, doch die UVB-Versorgung darf nicht allein wegen der Farbe pauschal reduziert werden. Beobachte Augen, Haut, Aktivität und Sonnenverhalten individuell.

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Zuchtverantwortung und Kombinationen

Zero kann mit Hypo, Translucent, Leatherback, Dunner und Farblinien kombiniert werden. Jedes Gen muss getrennt berechnet und dokumentiert werden. Die Bezeichnungen Zero, het Zero, possible het Zero und Wero dürfen nicht allein anhand eines Fotos vergeben werden. Gesundheit, Körperbau, genetische Vielfalt und Tierwohl müssen wichtiger sein als Seltenheit oder Preis.

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Häufige Verwechslungen

Witblits ist ebenfalls zeichnungslos, zeigt aber häufig wärmere Töne. Ein sehr heller Hypo oder normaler Farblinien-Drache behält gewöhnlich zumindest schwache Bänder oder Flecken. Vor der Häutung können Zeichnungen vorübergehend verblassen. Translucent betrifft Hautopazität und Augen, nicht direkt die Zeichnung. Beleuchtung und Bildbearbeitung können ein gemustertes Tier fälschlich einfarbig erscheinen lassen.

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Praktische Vergleiche

Zero gegenüber Normal: fehlende Bänder und Flecken statt natürlicher Zeichnung. Gegenüber Witblits: häufig kühlere Grau- und Silbertöne statt warmer Sandtöne, wobei Abstammung entscheidend bleibt. Gegenüber Hypo: Zeichnungslosigkeit statt Melaninreduktion und klaren Krallen. Gegenüber Translucent: gleichmäßiger Phänotyp statt durchscheinender Jungtierhaut und häufig dunkler Augen.

FAQ

Häufige Fragen

Sind alle Zeros weiß?

Nein. Sie können silbern, grau, anthrazit, cremefarben oder fast weiß sein.

Ist Zero dasselbe wie Witblits?

Nein. Es sind getrennte rezessive Morphen mit ähnlicher Zeichnungslosigkeit.

Wie wird Zero vererbt?

Als einfach rezessives Merkmal; ein visuelles Tier benötigt zwei Kopien.

Was bedeutet het Zero?

Das Tier trägt eine Kopie, zeigt Zero aber normalerweise nicht sichtbar.

Braucht ein heller Zero weniger UVB?

Nein. UVB muss fachgerecht angeboten werden; wichtig sind Gradient und Rückzugsmöglichkeiten.

Kann Zero mit Hypo kombiniert werden?

Ja. Beide Merkmale sind unabhängig und können gemeinsam auftreten.

Was ist Wero?

Eine Bezeichnung für Tiere aus kombinierten Zero- und Witblits-Linien; verlässliche Abstammung ist entscheidend.

Kann man het Zero visuell erkennen?

Nein. Ein einzelner Träger sieht gewöhnlich normal aus.

Quellen und weiterführende Informationen

Quellen und weiterführende Informationen

Die vollständige Liste der wissenschaftlichen und züchterischen Quellen bleibt mit dem englischen Profil verknüpft, damit Zitate und Veröffentlichungsadressen unverändert erhalten bleiben.